Eine rätselhafte Krankheit verbreitet sich auf der ganzen Welt. Die Infektion bewirkt bei Männern eine Auflösung der im Gehirn verankerten Schranke zwischen Sexualtrieb und Gewalt und es entstehen Sekten, die den Femizid aus ideologischen, religiösen und politischen Gründen propagieren. Frauen auf der ganzen Welt werden getötet. Schliesslich stellt sich heraus, dass die Krankheit von einer ausserirdischen Lebensform gezielt eingesetzt wurde, um die Erde von der Menschheit zu «reinigen» und sie für eine Neubesiedlung vorzubereiten: Eine Dystopie über Gewalt, Mensch und Technik, Geschlechterverhältnisse und Eigenverantwortung. «Wie die Fliegen» ist ein Hör-Raumtheater frei nach der dystopischen Erzählung der Science-Fiction-Autorin James Tiptree aus dem Jahr 1977. Sebastian Krähenbühl und Astride Schlaefli führen das Experiment, das sie in «Der Krieg mit den Molchen» begonnen haben, weiter: Aus der Dunkelheit entstehen Bilder, Welten und Realitäten mithilfe von Ton, Licht, Objekten und an- oder abwesenden Körpern.
Tiggerwarnung: Dieser Abend thematisiert sprachlich sexualisierte Gewalt.
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Mit:
Konzept & Textfassung:
Regie, Musik & Ton:
Einspielungen
Ausstattung:
Technik:
Produktionsleitung:
Koproduktion:
ARTTV.ch berichtet über das Stück, das an der Bühne Aarau gespielt wird.
Samstag
20 Uhr
Tuchlaube
Performance/Musiktheater
Eine schwarze Sinfonie
Krähenbühl&Co & Collectif barbare
ab 12 Jahren
Sonntag
17 Uhr
Tuchlaube
Performance/Musiktheater
Eine schwarze Sinfonie
Krähenbühl&Co & Collectif barbare
ab 12 Jahren