«Wer die Furcht kontrolliert, kontrolliert die gesamte politische Arena, weil sich eine erfolgreiche manipulierte Furcht über alle anderen Emotionen hinwegsetzt.» Von der These der Soziologin Eva Illouz inspiriert, baut der Aargauer Architekt, Performer und Choreograf Elias Kurth einen Abend im fesselnden Sog des «Suspense». Dabei greift der Performer auf das filmische Stilmittel der Erzählstimme zurück, spricht mit sich selbst. Im Zusammenspiel mit den Live-Sounds von Tonkünstler Daniel Steiner entwickelt sich so ein unberechenbarer, unheimlicher und zugleich faszinierender Charakter. Ist er Täter, Opfer oder Beobachter? Elias Kurth widmet sich in seiner neusten Performance, entlang des Thriller-Genres, in der Verschmelzung von Angst und Lust, dem zeitgenössischen Thema der «Anxiety». Es entsteht ein tänzerischer Befreiungsschlag aus dem falschen Film hinein in das pulsierende Versprechen eines unerwarteten Plot-Twists. Und aus diffuser Unsicherheit wird Thrill, das vibrierende Versprechen eines «anderen Ausgangs».
Sprache:
Altersempfehlung:
Dauer:
Choreografie, Performance & Szenografie:
Live-Sound:
Lichtdesign & Szenografie:
Make-Up & Styling:
Produktion:
Koproduktion:
Dienstag
20 Uhr
Alte Reithalle
Tanz
Elias Kurth
Premiere
ab 14 Jahren
Donnerstag
20 Uhr
Alte Reithalle
Tanz
Elias Kurth
ab 14 Jahren
Freitag
20 Uhr
Alte Reithalle
Tanz
Elias Kurth
ab 14 Jahren