Der Mann sitzt elektrisiert vor seinem Computer und recherchiert. Er ist einer riesigen Verschwörung auf der Spur, die die Menschheit zu unterjochen droht. Denn zunächst ist der Riesenmolch, der sich rasant vermehrt, den Menschen zu Diensten. Aber dann lernt er zu sprechen, wird immer intelligenter und pocht auf seine Rechte. Mehr und mehr verschiebt sich die Wahrnehmung des Mannes. Droht die Machtübernahme der Molche? Die Indizien sind beängstigend real. Oder ist diese Geschichte lediglich eine Ausgeburt seiner entfesselten dystopischen Fantasie?
Er baut sich ein Studio und beginnt, die Beweise für seine eigene Theorie selbst herzustellen. Zunehmend vereinsamt er und verschwindet schliesslich ganz. Übrig bleibt seine verwahrloste Wohnung. Im Wohnzimmer spuken Ton- und Filmfragmente umher. Das Telefon klingelt. Die Nachbarn streiten. Ein Tier schreit. Ist die Menschheit ausgestorben? Dann springt die Überwachungskamera an – jemand kommt nach Hause.
Ein Mann verfällt einer schier unglaublichen Theorie: Ein vom Schweizer Naturforscher Johann Jakob Scheuchzer 1720 entdecktes Urtier soll in der Südsee überlebt haben. Nun verbreitet sich der Riesenmolch Andrias Scheuchzeri über den ganzen Erdball. Und er erweist sich als erstaunlich lernfähig. Sebastian Krähenbühl nimmt die Zuschauer:innen mit auf einen skurrilen Trip ans Ende der menschlichen Vernunft, der sich als Parabel auf unsere Gegenwart entpuppt.
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Regie, Konzept & Ton:
Stimmen:
Gesang:
Technik:
Ausstattung:
Beratung Technik/Ton:
Produktionsleitung:
Rechte:
Gefördert durch:
Freitag
20 Uhr
Tuchlaube
Schauspiel
frei nach dem Roman von Karel Čapek
Krähenbühl & Le Collectif barbare
ab 14 Jahren
Samstag
20 Uhr
Tuchlaube
Schauspiel
frei nach dem Roman von Karel Čapek
Krähenbühl & Le Collectif barbare
ab 14 Jahren